Im Einladungsschreiben zur Kreistagssitzung am 13. März 1916 legt Landrat v. Aschoff dar, er werde durch einen Ministerialerlass als Hilfsarbeiter in das Ministerium für Landwirtschaft, Domänen und Forsten nach Berlin versetzt. Und dies unverzüglich. Daher könne er die Kreistagssitzung am 13. März nicht mehr leiten. Weiter schreibt v. Aschoff, er bedauere „es auf das Lebhafteste, mich von den Herren Kreistagsabgeordneten, mit denen ich so lange Jahre hindurch gemeinsam tätig sein durfte, nicht mehr persönlich verabschieden zu können.“ Der Landrat schließt mit folgenden Worten: „Es bedarf wohl kaum der Hervorhebung, wie schwer es mir fällt, den Kreis St. Wendel, in dem ich so viele glückliche Jahre verleben durfte, zu verlassen; die Herren Kreistagsabgeordneten dürfen aber davon überzeugt sein, daß ich, wenn auch räumlich getrennt, auch in Zukunft die Weiterentwicklung unseres schönen Kreises mit lebhaftem Interesse verfolgen werde. Meine herzlichsten Wünsche sind und bleiben dem Blühen und Gedeihen des Kreises St. Wendel gewidmet.“