Geschichte

Der Ursprung des Kreises St. Wendel als Verwaltungsgebiet liegt im Fürstentum Lichtenberg (1816/19), das 1834/35 zum preußischen Kreis St. Wendel im Regierungsbezirk Trier innerhalb der Rheinprovinz wurde. Einen historischen Abriss über die geschichtliche Entwicklung des Landkreises St. Wendel gibt es hier.


Die "Lokalen Erzählungen St. Wendeler Land 5X500" sollen einen einfachen, ersten Zugang zur reichhaltigen Geschichte der Region in der Neuzeit bieten. Hierbei werden die vergangenen 500 Jahre in einfache 100-Jahr-Schritte eingeteilt, die  konkreten Auswirkungen der historischen Entwicklungen während dieses Zeitraums auf das St. Wendeler Land aufgezeigt (Reformation, 30-jähriger Krieg, Absolutismus, Aufklärung, Französische Revolution, Restauration, Migration, Industrialisierung, Krieg und Frieden). Gemeinsam mit Lokalhistorikern und -forschern entstehen für die einzelnen Gemeinden des Landkreises Flyer, die die Neuzeit in der Region behandeln. Zusätzlich findet eine Vortragsreihe statt. Weitere Infos hier.


Herzogin Luise (1800 – 1831) residierte von 1824 bis zu ihrem Tod in St. Wendel. Dorthin hatte sie ihr Ehemann, Ernst I. von Sachsen-Coburg und Gotha, verbannt. Das Fürstentum Lichtenberg, aus dem später der Landkreis St. Wendel hervorging, gehörte bis 1834/35 zu Sachsen-Coburg. Aus der Ehe zwischen Luise und Ernst gingen zwei Söhne hervor: Ernst II. und Albert. 1840 heiratete Albert Queen Victoria, daher ist Luise die Stammmutter des britischen Königshauses Windsors, das bis 1917 Saxe-Coburg and Gotha hieß. Einen Abriss über das Leben Luises gibt es hier.