Bis vor Kurzem war der Landkreis Sankt Wendel Mieter seines Katastrophenschutzzentrums in Hofeld-Mauschbach. Nun besitzt er das Grundstück und die Gebäude – und baut das Zentrum weiter aus. Kosten für Kauf und Ausbau: rund 4 Millionen Euro. 3,6 Millionen Euro sind zuwendungsfähig. 50 Prozent davon übernimmt das saarländische Ministerium für Inneres, Bauen und Sport. Staatssekretär Torsten Lang überreichte nun Landrat Udo Recktenwald die Bedarfszuweisung über 1,825 Millionen Euro.
Torsten Lang, Staatssekretär im saarländischen Ministerium für Inneres, Bauen und Sport: „Ein leistungsfähiger Bevölkerungsschutz entsteht nicht erst im Einsatzfall – er wird durch vorausschauende Investitionen geschaffen. Genau deshalb unterstützt das Land den Kauf und den Ausbau des Katastrophenschutzzentrums des Landkreises St. Wendel in Hofeld-Mauschbach mit Nachdruck. Unser Ziel ist klar: Wir wollen den Bevölkerungsschutz im Saarland strategisch weiterentwickeln, die Zusammenarbeit mit den Kommunen und der Blaulichtfamilie stärken und unsere Krisenfestigkeit dauerhaft erhöhen. Das neue Katastrophenschutzzentrum zeigt eindrucksvoll, wie dieser Anspruch vor Ort mit Leben gefüllt wird.“
Udo Recktenwald, Landrat des Landkreises Sankt Wendel: „Mit Entschlossenheit und Augenmaß haben wir hier ein beispielhaftes Katastrophenschutzzentrum aufgebaut, das mittlerweile als Vorbild und Blaupause für andere dient. Dies auch dank des Zuspruchs und der Unterstützung durch das Land und unsere Gemeinden, die über die Kreisumlage das Zentrum mitfinanzieren. Denn schließlich wissen wir alle, wie bedeutend und elementar ein gut ausgebauter, gut ausgestatteter Bevölkerungsschutz ist. Und dafür sorgen wir gemeinsam.“
Als erster saarländischer Landkreis richtete der Landkreis Sankt Wendel 2022 ein Katastrophenschutzzentrum ein. Dafür mietete er einen einstigen Elektrotechnikbetrieb mit Verwaltungs- und Lagerräumen. Im vergangenen Jahr entschloss sich der Vermieter, das rund 7500m² große Grundstück zu verkaufen. Der Kreistag des Landkreises Sankt Wendel sprach sich daraufhin einstimmig für den Kauf aus. Aktuell werden die bestehenden Gebäude ausgebaut.
Bostalsee: Ende der Badesaison
Die Badesaison am Bostalsee endet: Die Strandbäder in Bosen und Gonnesweiler öffnen das letzte Mal in diesem Jahr am Sonntag, 13. September, von 10 bis 19 Uhr. Letzter Einlass ist um 18.30 Uhr.…