Frau schaut auf ihr Tablet.

Projektmitarbeiter tauschen sich über gelingende Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen aus

Bildungsteilhabe und Arbeitsmarktchancen arbeitsloser Frauen mit Migrationserfahrung erhöhen, sie besser erreichen, informieren, ihnen Fördermöglichkeiten aufzeigen – das sind die Ziele des Projektes „neustart@wnd“ im Landkreis Sankt Wendel. Das Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus und Bundesmitteln gefördert und ist Teil des Bundesprogramms „MY TURN – Frauen mit Migrationshintergrund starten durch“. Zwei Projektmitarbeiterinnen für „neustart@wnd“ begleiten in der Kommunalen Arbeitsförderung arbeitslose Migrantinnen mit Qualifizierungsbedarf auf dem Weg in eine Ausbildung oder in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Regelmäßig finden so genannte Vernetzungstreffen auf regionaler Ebene statt, um sich mit anderen Projektbegleitern auszutauschen und voneinander zu lernen.

Beim 4. Regionaltreffen Saarland und Rheinland-Pfalz mit dem Thema „Gelingende Arbeitsmarktintegration in den Projekten“, initiiert von der Vernetzungsstelle Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung mbH (gsub), sind 19 Projektmitarbeiterinnen aus Merzig, Trier, Kreis Trier-Saarburg, Landau, Germersheim, Neustadt an der Weinstraße und St. Wendel in der Kommunalen Arbeitsförderung in der Tritschlerstraße in St. Wendel zusammengekommen, um über ihre Erfahrungen und Erfolge bei der Integration von Migrantinnen in den Arbeitsmarkt zu sprechen.

Landrat Udo Recktenwald betonte dabei: „Das Projekt „My Turn – Frauen starten durch – neustart@wnd“ hat sich im Landkreis Sankt Wendel zwischenzeitlich zu einem zentralen Element in der Förderkette neuzugewanderter Frauen entwickelt.“ Das Projekt lenke insbesondere den Blick auf Ressourcen und Potentiale der zugewanderten Frauen und helfe defizitorientierte Ansätze, wie zum Beispiel fehlende Kinderbetreuungsangebote oder fehlende Berufserfahrung zu überwinden.

Henning Scheid von der Kommunalen Arbeitsförderung im Landkreis Sankt Wendel, unterstrich den „Bedarf der besonderen Förderung von Frauen mit Migrationshintergrund“, denn ein Blick auf die Statistiken zeige, dass nur 23 Prozent dieser Frauen nach sechs Jahren einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgingen. „Wir wollen weiterhin daran arbeiten und einen wichtigen Beitrag leisten – auch über das Jahr 2025 hinaus“, so Scheid weiter. Das Projekt ist zunächst bis 2025 befristet, eine Option auf Verlängerung bis zum 31.12.2027 steht im Raum.

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