Der Landkreis Sankt Wendel hat diese Woche vom Bund eine zusätzliche Förderung in Höhe von 1,25 Millionen Euro erhalten, um das Integrationsprojekt neustart@wnd bei der Kommunalen Arbeitsförderung bis 2028 fortzuführen und weiter auszubauen. Mit der Zuwendung werden Frauen mit Migrationshintergrund unterstützt, die beim Einstieg oder Wiedereinstieg in Arbeit, Ausbildung oder Qualifizierung besondere Begleitung benötigen.
Landrat Udo Recktenwald begrüßt die Entscheidung: „Die erneute Bundesförderung ist ein starkes Signal für unseren Landkreis. Sie bestätigt die Qualität und Wirksamkeit unseres Konzeptes und ermöglicht es uns, noch mehr arbeitslose Frauen gezielt zu unterstützen und ihnen neue berufliche Perspektiven zu eröffnen.“
Das Projekt verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz: Individuelle Beratung, Coaching, Qualifizierung und die enge Zusammenarbeit mit regionalen Betrieben und Institutionen stehen im Mittelpunkt. Ziel ist es, Hemmnisse abzubauen, Selbstvertrauen zu stärken und eine nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt zu erreichen. Bisher konnten schon 44 Frauen in Arbeit vermittelt werden, 86 durchlaufen eine Qualifizierung, um sie für den Arbeitsmarkt fit zu machen.
Mit den zusätzlichen Mitteln sollen bewährte Maßnahmen verstetigt und neue Angebotsformate entwickelt werden. Dabei wird das Projekt weiter an den konkreten Bedarfen der Teilnehmenden und der regionalen Wirtschaft ausgerichtet.
„Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ist es wichtig, vorhandene Potenziale zu fördern und Menschen neue Chancen zu eröffnen. neustart@wnd leistet hierzu einen wertvollen Beitrag für den sozialen Zusammenhalt und die wirtschaftliche Zukunft unseres Landkreises“, so Landrat Recktenwald.
Das Vorhaben neustart@wnd wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus und Bundesmitteln gefördert und ist Teil des Bundesprogramms „MY TURN – Frauen mit Migrationshintergrund starten durch“. Der Landkreis Sankt Wendel ist einer von bundesweit 66 Modellstandorten.