2025 ist ein besonderes Jahr für den Landkreis Sankt Wendel. Denn gefeiert wird das 190-jährige Bestehen als Verwaltungseinheit. Zum Abschluss des Jubiläumsjahres lud der Landkreis gemeinsam mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft St. Wendeler Land Unternehmer aus der Region zum traditionellen Unternehmertreff ein.
„Das Jahresende ist nicht nur für uns alle eine schöne Gelegenheit, auf die vergangenen zwölf Monate zurückzublicken, auf alle Höhen und Tiefen, sondern in diesem Jahr für den Landkreis Sankt Wendel Anlass, seine 190-jährige Geschichte eingehender zu betrachten“, sagte Landrat Udo Recktenwald. Die Geschichte des Kreises stellte der Landrat vor: 1835 als preußischer Kreis aus dem Fürstentum Lichtenberg hervorgegangen, wurde der Landkreis 1920 geteilt, 1943 stillgelegt, nach dem Zweiten Weltkrieg wieder als Verwaltungseinheit eingerichtet.
Recktenwald: „Eine bewegende Geschichte: Wir waren oft äußeren Einflüssen ausgesetzt, und doch formten viele Generationen unsere Heimat, machten sie zu dem, was sie heute ist. Auf das bisher Erreichte können wir stolz sein, gehören wir doch auf vielen Gebieten zu den besseren Regionen in unserem Land.“
Und dazu gehöre, so der Landrat weiter, die gute wirtschaftliche Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte. Diese verdanke die Region insbesondere dem Mittelstand sowie innovativen Unternehmen. Diese seien das Rückgrat der regionalen Wirtschaftsstruktur. „Dabei versteht sich der Landkreis seit jeher als Partner der Wirtschaft. So richtete er etwa 1980 als erster saarländischer Kreis ein Amt für Wirtschaftsförderung ein“, erläuterte Recktenwald. Aus dem Amt entwickelte sich die Wirtschaftsförderungsgesellschaft St. Wendeler Land.
Zugleich ging Recktenwald auf aktuelle Herausforderungen wie Fachkräftesicherung, Digitalisierung und den wirtschaftlichen Strukturwandel ein und betonte die Rolle einer aktiven Wirtschaftsförderung für die Zukunftsfähigkeit des Standorts. Auch hierbei seien Landkreis und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Unterstützer und Partner der regionalen Betriebe. „Denn die Vergangenheit hat gezeigt, dass wir gemeinsam Herausforderungen packen und Krisen trotzen können. Und so werden wir es auch weiterhin handhaben, damit gute Arbeitsplätze in unserer Region erhalten bleiben und neue entstehen können“, so Recktenwald abschließend.