Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat beschlossen, rund 900 Radpanzer zu bestellen. Der größte Teil davon soll in Freisen im Landkreis Sankt Wendel gebaut werden. Im dortigen KNDS Maintance-Werk entstehen daher voraussichtlich rund 500 neue Arbeitsplätze.
Dazu Udo Recktenwald, Landrat des Landkreises Sankt Wendel: „Mit dem Heeresinstantsetzungswerk in St. Wendel, Diehl Defence in Nonnweiler und KNDS Maintance in Freisen ist die Rüstungsindustrie ein gewichtiger Wirtschaftsfaktor im Landkreis Sankt Wendel. Aktuell bietet sie rund 1800 Arbeitsplätze. Diese Bedeutung wird aufgrund der angespannten weltpolitischen Lage zunehmen, nicht zuletzt der Großauftrag, der nun nach Freisen gehen soll, beweist dies. Dabei ist unsere heimische Rüstungsindustrie ist eine bedeutende Stütze der deutschen Sicherheitsstruktur – und dies vollkommen zu Recht: In Freisen, in Nonnweiler und in St. Wendel wird Qualitätsarbeit geleistet, hier tragen wir zur Stärkung der Wehrhaftigkeit unseres Landes und Europas bei. Hier werden Arbeitsplätze geschaffen, hier wird ausgebildet. Davon profitieren der Landkreis und seine Kommunen, davon profitieren das Saarland und die Bundesrepublik. Es ist gut für unsere ländliche Region, neben dem mittelständischen Rückgrat unserer Wirtschaft nun auch einen starken industriellen Kern mit hochwertigen Arbeitsplätzen zu entwickeln. Das ist wichtig für einen erfolgreichen Strukturwandel und wird vom Kreis und seiner Wirtschaftsförderung nachhaltig begleitet und unterstützt.“