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Sitzung des Kreistags des Landkreises Sankt Wendel am 15. Dezember 2025

Der Kreistag hat einstimmig den Haushalt des Landkreises Sankt Wendel für das Jahr 2026 verabschiedet. Das Gesamtvolumen beträgt 209 Millionen Euro. Dies ist das höchste Haushaltsvolumen in der Geschichte des Landkreises. Die Kreisumlage liegt bei 63 Prozent: Die Kreisgemeinden müssen von jedem Euro 63 Cent an den Landkreis abführen; insgesamt zahlen die Gemeinden und die Kreisstadt 99 Millionen Euro. Die Finanzlage ist dramatisch und spitzt sich weiter zu. Zum ersten Mal in seiner Geschichte erhält der Landkreis überhaupt keine Schlüsselzuweisungen des Landes aus dem kommunalen Finanzausgleich und damit 5,74 Millionen weniger als im laufenden Jahr – allein das macht 40 Prozent des Umlageanstiegs aus.

Die Sozialaufwendungen steigen 2026 um 6 Millionen auf nun 128,63 Millionen Euro. Inklusive Overhead-Kosten sind dies 70 Prozent des Haushalts. Alleine die Jugendhilfe macht 42 Prozent der Umlage aus.

Die größten Investitionen sieht der Haushalt 2026 vor allem im schulischen Bereich vor: Für den Neubau der Akademie für Erzieherinnen und Erzieher sind im kommenden Jahr 3,3 Millionen Euro vorgesehen (Gesamtkosten: 4,8 Millionen Euro), für eine Einfeld-Sportanlage am Gymnasium Wendalinum 1 Million Euro (Gesamtkosten: 3,5 Millionen Euro), für den Erweiterungsbau an der Gemeinschaftsschule Schaumberg-Theley 500.000 Euro (Gesamtkosten: 4,5 Millionen Euro). 4,6 Millionen Euro soll der Neubau der Sporthalle an der Gemeinschaftsschule Türkismühle kosten, 400.000 Euro stehen dafür 2026 im Haushalt bereit. Den Neubau der Sporthalle in St. Wendel, in der auch Schulsport stattfinden wird, bezuschusst der Landkreis 2026 mit 2 Millionen Euro. Am Katastrophenschutzzentrum des Landkreises entsteht für den Zivil- und Katastrophenschutz ein Schulungszentrum. Gesamtkosten: 2,25 Millionen Euro, 50 Prozent davon trägt das Land.

Der Kreistag beschloss einstimmig eine Anpassung der Richtlinie zur Verteilung der Feuerschutzsteuer. Die Richtlinien gestatten nun einen Zuschuss von bis zu 80 Prozent, jedoch maximal 250.000 Euro für Anschaffungen von Gerätschaften durch den Feuerwehrzweckverband Sankt Wendeler Land, dies im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit: somit von etwa technischer Ausstattung oder Ausrüstung, die nicht nur einer Gemeinde, sondern allen Wehren zur Verfügung stehen werden. Ansonsten werden aus Mitteln der Feuerschutzsteuer 1,59 Millionen Euro für die Wehren im Landkreis verausgabt.

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